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Heute möchte ich Euch einen weiteren Einblick in die Hochsensibilität geben mit einem wichtigen Thema: Das SELBST.
Wer bist DU wirklich? Hast Du ein starkes SELBST entwickelt? Wie stark ist deine SELBSTWAHRNEHMUNG als HOCHSENSIBLE PERSON?
Bevor du weiterliest, kennst du schon meinen Selbsttest, der dir verrät, ob du eine hochsensible Person bist?
Während hochsensible Personen (HSPs) alles stärker, intensiver und tiefer fühlen, ist auf der anderen Seite ihre SELBSTWAHRNEHMUNG oft unterentwickelt. Was ich damit sagen möchte ist, dass HSPs oft so viel fühlen, dass sie das Gefühl für sich selbst und ihre Bedürfnisse verlieren. Die Wahrnehmung für sich selbst leidet sehr darunter.
Das kann ungewollte Konsequenzen haben wie zum Beispiel:
  • Viele Hochsensible fühlen sich so als würde etwas mit ihnen nicht stimmen
  • Sie nehmen Dinge stark persönlich
  • Begraben ihre Emotionen, verstecken sie oder lehnen sie ab
  • Das Gefühl der Überwältigung oder der Überstimulation ist oft gegenwärtig
  • Und vieles mehr…
Eine stark entwickelte Selbstwahrnehmung ist wichtig für unser Körperwohlbefinden, unsere Gesundheit und unsere Beziehungen. Dennoch hatten viele HSPs nicht die Möglichkeit ein starkes Selbst zu entwickeln.

Was genau ist mit dem SELBST gemeint?

Meine SELBSTwahrnehmung fühle ich ganz tief in meinem Inneren, in meinem Herzen und in meinem ganzen Körper. Es ist ein starkes Gefühl und auch der Glaube an mich selbst, das Vertrauen in mich und in das große Ganze. Mit einer stark ausgeprägten Selbstwahrnehmung weißt Du einfach, Du bist richtig, genug und liebenswert so, wie Du bist. Du musst Dich nicht korrigieren.
Wir bekommen diesen Glauben in uns durch unsere Eltern vermittelt. Sie helfen uns dabei, uns selbst gut kennenzulernen und uns wahrzunehmen, zu erkennen wer wir in unserem Kern sind, was wir mögen, lieben und was wir wollen. Viele von uns haben diese Erfahrung in ihrer Kindheit nicht gemacht. Das ist traurig. Aber zum Glück haben sie die Möglichkeit das später in ihrem Leben nachzuholen und zu entwickeln – wenn sie das wollen.

Wenn wir kein stark entwickeltes Selbst haben, tendieren wir dazu unsere Bedürfnisse zu ignorieren oder zu verstecken. Wir sind mehr auf andere und das Außen fokussiert. Aber unerfüllte Bedürfnisse kommen immer an die Oberfläche – früher oder später. Lass mich das noch mal wiederholen: Unerfüllte Bedürfnisse kommen immer irgendwann an die Oberfläche.

Evolutionär betrachtet haben hochsensible Menschen gelernt mit anderen und deren Bedürfnissen im Einklang zu sein, jedoch oft nicht im Einklang mit sich selbst. Es kann sehr herausfordernd sein die eigenen unerfüllten Bedürfnisse zu erkennen. Warum? Weil viele von uns, wenn wir mit unserer inneren Arbeit starten, gar nicht wissen, was wir brauchen und was unsere Bedürfnissen sind. Diese Erfahrung habe auch ich gemacht.

Als HSP eigene Bedürfnisse erkennen

Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht erkennen, können wir sie auch nicht erfüllen oder erfüllt bekommen.
Ich finde es so faszinierend, dass 20% der Bevölkerung (20% der Bevölkerung sind HSPs) so gut darin sind, die Bedürfnisse und Emotionen anderer zu lesen, zu erkennen und zu erfüllen, aber die eigenen kaum.
Wie viele von uns sind aufgewachsen und wurden gefragt „Was brauchst Du?“?
Unsere eigenen Bedürfnisse erfüllen macht uns kraftvoll, stark und gibt uns Energie. Es ist gesund die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen.
Die Lebenskunst des Ayurveda hat mir unteranderem auf diesem Weg stark geholfen. Ayurveda legt starken Wert auf die Selbstverantwortung. Es lehrt die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und bewusste Entscheidungen zu treffen zu unserem eigenen und dem gemeinsamen Wohl.
Kennst Du das Gefühl der Überforderung und Überstimulation? Oder sich überladen fühlen? Oder ein stark gestresstes Nervensystem?
Das ist eine der Herausforderungen für hochsensible Personen, wenn sie noch nicht gelernt haben für sich die Verantwortung zu übernehmen und für sich zu sorgen.
Es fühlt sich an als hätte das Gehirn zu viel Registerkarten geöffnet. Viele hochsensible Personen, die neu erfahren haben, dass sie hochsensibel sind und dann mit ihrer inneren Arbeit beginnen, kämpfen mit diesem Gefühl. Bis zu dem Zeitpunkt zudem sie Werkzeuge kennen lernen und lernen die Hochsensibilität als eine Möglichkeit und Geschenk zu sehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Eigenschaft der hohen Sensibilität gut verstehen. Dadurch lernen wir, was uns gut tut und was nicht, um dann für unsere Bedürfnisse zu sorgen.
Wie? Da habe ich ein paar Tools an der Hand, die ich in meinen Coachings einbringe. Sprich mich gerne an.

Merkmale von Überstimulation für HSPs

Das Gefühl der Überwältigung, Überstimulation ist heikel, da es viele Masken tragen kann. Es braucht bewusstes mit sich SEIN und Übung, Übung, Übung, um diese heikle Eigenschaft mit ihren vielen Masken kennenzulernen.
Gewöhnlich wird sie dadurch verursacht, dass Hochsensible überreizt werden. Dies kann durch zu viel Verantwortungsübernahme, Multitasking, zu viel Lärm, Input, zu viele Reize, zu viel Social Media oder große Menschenmengen und zu wenig Downtime schnell passieren.
Überstimulation zeigt sich auch, wenn Hochsensible sich nicht genug Zeit für sich nehmen, um Energie zu tanken. Sie brauchen ebenfalls mehr Raum für das feine, aktive Gehirn und das Nervensystem, um alle Informationen zu verarbeiten und zu verdauen .
Hier sind ein paar Anzeichen der Überwältigung, Überstimulation und Stress:
  • Nervosität oder Angst, Beklemmung
  • Es fällt schwer, sich zu fokussieren und zu konzentrieren
  • Schwierigkeiten bei der Erledigung von Aufgaben
  • Flache Atmung
  • Zerstreut
  • Sich stark emotional oder emotional gefühllos/taub fühlen
  • Niedergeschlagene Stimmung, keine Motivation, keine Energie
  • Allgemeine Erschöpfung – Körper und Geist
  • Groll oder Ärger
  • Verdauungsschwierigkeiten
  • Groggy am Morgen gleich nachdem Aufwachen
  • Neblig und nicht klar im Kopf
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen

Meine Erfahrung als hochsensible Person

Ich erinnere mich, bevor ich angefangen habe an mir selbst zu arbeiten und meine eigenen Werkzeuge an der Hand hatte, habe ich oftmals das Gefühl der Überstimulation erfahren. Das hat sich in dem ein oder anderen der oben gelisteten Anzeichen geäussert hatte. Damals wusste ich nicht, dass es Teil meiner Hochsensibilität war. Heute bin ich ein paar Schritte weiter😊, habe meine Bedürfnisse kennengelernt, weiß, was ich brauche. Ich weiß, was mir gut tut und was nicht, kann nun gut für meine Bedürfnisse sorgen und lebe glücklich und kraftvoll mit dem Geschenk der Sensibilität. Das wünsche ich mir auch für Dich.
Bist Du Dir des Gefühls der Überwältigung, Überstimulation, Stresses bewusst? Wie wandelst Du es in ein Geschenk und in eine Möglichkeit um?
Hast Du ein stark entwickeltes SELBST und einen guten Sinn für Dich, Deine Bedürfnisse, was Du brauchst, was Dir gut tut, was nicht, was Du willst?
Mein Motto: Fühle tief, lebe kraftvoll!
Bleib gesund und munter,
Herzlichst,
Annabelle
P.s. Bitte teile diese Information mit jedem, der davon profitieren könnte.
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