Als ehemaliger Praktiker der osteopathischen Medizin konzentriere ich mich auf einen ganzheitlichen und integrativen Ansatz in der Medizin. Es ist wichtig, Menschen als eine ganze Person und im Kontext ihres Lebens zu sehen, um eine aussagekräftige Beurteilung zu erreichen, anstatt nur die Symptome zu behandeln. Meine persönliche Expertise in der Osteopathie war die cranio-sakrale Osteopathie, energetische Körperarbeit und Traumata in Bezug auf Neugeborene, Kinder und Familien. Heute implementiere ich einen Ansatz der integrativen Medizin. Zusammen mit der Beratung in der Naturheilkunde und der funktionellen Ernährung nutze ich meine Erfahrungen in der Osteopathie effektiv für ganzheitliches Coaching sowie Begleitung und Beratung. 

Was ist osteopathische Medizin im Allgemeinen?

Die Osteopathie gehört zum Bereich der integrativen Medizin. Sie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn als Ganzes. Die Grundannahme ist, dass alle Teile des Körpers zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen. Neben der direkten Behandlung achtet die osteopathische Medizin auch auf die Prävention von Krankheiten. Es erkennt und behandelt Funktionsstörungen im Körper. Osteopathen verwenden nur ihre Hände für die Behandlung, da sie als empfindliche und seit Jahren trainierte Instrumente gelten. Die Osteopathie mit ihrer sensiblen und schmerzfreien Natur ist aufgrund ihrer schonenden Behandlung vieler Beschwerden auch für Säuglinge geeignet. Heute sind etwa 60% der praktizierenden Ärzte in der osteopathischen Medizin in den Bereichen Familienmedizin, Innere Medizin, Pädiatrie und Gynäkologie tätig.

Ursprung von osteopathischen Behandlungen

Dr. Andrew Taylor Still entwickelte 1874 die osteopathische Medizin. Er berief sich auf die Philosophie, dass alle Körpersysteme miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Daher sollten wir den Körper als eine funktionale Einheit betrachten. Er ist zur Selbstregulierung und damit zur Heilung von Krankheiten selbst fähig. Laut Still hängen alle Körperfunktionen von der Ver- und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem ab. Arteriosklerose, Gelenkverschlüsse oder Verspannungen können die Versorgung des Körpers durch den Blutkreislauf und das Lymphsystem behindern und zu Symptomen führen. So wird der Körper versuchen, Versorgungsstörungen auszugleichen. Auf diese Weise kann ein Osteopath mit den Händen die Grundspannung von Muskeln, Knochen und Gelenken bestimmen.

Wie funktioniert die osteopathische Medizin?

Der Organismus eines Menschen besteht aus zahlreichen Strukturen, die direkt oder indirekt miteinander verbunden sind. Es sind die Faszien, die für diesen Umstand sorgen. Sie sind dünne Schichten aus Bindegewebe, die jede Struktur umgeben und so eine ganze Körperfaszie bilden. Obwohl die klassische Medizin Faszien kaum eine Wichtigkeit zuschreibt, sind sie von großer Bedeutung. Folgt der Osteopath mit den Händen einer Faszie, kann er von einer Körperstruktur zur nächsten gelangen. So kann er Funktionsstörungen von einem anderen Körperteil aus korrigieren als von dem Teil, in dem die Symptome auftreten. Aus diesem Grund beobachten Osteopathen oft, dass Ursachen an einer Stelle oft zu Beschwerden an ganz unterschiedlichen Körperteilen führen. Ziel der Osteopathie ist es, die Dysfunktionen und Blockaden zu beseitigen, die die Krankheit verursachen, begünstigen oder aufrechterhalten können. Dadurch hilft eine osteopathische Behandlung dem Körper, seine eigene Gesundheit wiederzuerlangen.

Anwendungsfelder der Osteopathie

Chronische Schmerzen, insbesondere im Nacken- und Rückenbereich, sind ein sehr häufiger Anwendungsbereich der osteopathischen Medizin. Aber auch Bewegungseinschränkungen, Behandlungen als Folge von Unfällen, Migräne und anderen Begleittherapien werden berücksichtigt. In meinem Ansatz des ganzheitlichen Gesundheitscoachings zur Heilung von chronischen Schmerzen und Beseitigung von Stress mit integrativer Medizin beziehe ich mich auf meine bisherige Erfahrung als Osteopath. Kontaktiere mich, ich berate dich gerne!