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Annabelle Breuer-Udo: Founder of Evocative HealthPath LLC Certified Coach (ACC) I Author I Ayurveda I Mindfulness

16 Tipps für mehr Selbstfürsorge für hochsensible Menschen

Selbstfürsorge ist für uns alle eine Notwendigkeit und keine Nachgiebigkeit, besonders für hochsensible Menschen. Denn diese verarbeiten Reize viel intensiver, da das Nervensystem empfindlicher ist. Deswegen überreizen die Systeme von Körper, Geist und Seele hochsensibler Menschen deutlich schneller, als die anderer Personen. Aufgrund dessen unterliegen sie dem erhöhten Risiko sich gestresst und körperlich und emotional erschöpft zu fühlen.

Als hochsensible Person solltest du dich nicht schuldig fühlen, wenn du dich um dich selbst sorgst. Schließlich wirst du zu einer gesünderen und weniger gestressten Person, wenn du Verantwortung für dich selbst und dein Leben übernimmst. Somit kannst du dich selbst und deine Arbeit anderen gegenüber deutlich besser präsentieren!

Was ist hohe Sensibilität?

Der Begriff Hohe Sensibilität (HS) oder hochsensible Person (HSP), wurde in den 90er Jahren von der amerikanischen Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Elaine N. Aron geprägt. Hohe Empfindlichkeit ist ein persönliches Merkmal, das durch erhöhte Sensibilität und Wahrnehmung zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus nehmen HSPs Informationen deutlich intensiver wahr.

Insgesamt wird davon ausgegangen, dass 15-20 Prozent der Bevölkerung hochsensible Menschen sind.

Dabei ist es ein Missverständnis, dass eine hohe Sensibilität ein persönliches Merkmal und keine Krankheit oder Störung ist. Schließlich sind nur 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung HSPs. Außerdem sind bereits 20 Prozent der Kinder hochsensibel. Dr. Elaine Aron betrachtet dies daher als eine evolutionäre Entwicklung.

Ein HSP zu sein hat nichts damit zu tun, ein Introvertierter oder Extrovertierter zu sein. Diese Informationen haben einige meiner Kunden verwirrt. Schließlich sind es zwei verschiedene Paar Schuhe. In der Bevölkerung sind 15 bis 20 Prozent HSPs, und 30 Prozent davon sind Extrovertierte. Introversion oder Extroversion können sich somit überschneiden.

Da hochsensible Menschen alle Stimmungen um sich herum aufnehmen, fühlen sie sich oft erschöpft und aus dem Gleichgewicht geraten. Zum Teil nehmen sie sogar den Stress anderer auf und spüren ihn in sich selbst. Es sind nicht nur Menschen, die den Stress auslösen, sondern auch Überlastungen durch Umweltreize, Nahrungsreize, negative Denkmuster, Steckenbleiben in falschen Emotionen und all die überschüssigen Informationen. Folglich kann sich dieser in ihrem Körper als chronischer Schmerz, Stress, Unruhe, Schlafstörungen, Depressionen, Ängste, Burnout und Erschöpfung, traumatische Stressstörungen, Migräne und psychosomatische Symptome zeigen.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie man am Besten mit Stress umgeht, lies mehr darüber in meinem Artikel „Was jeder Mensch über Stress wissen sollte„.

Als hochsensible Person ist es entscheidend zu untersuchen, wie viel Zeit du für dich selbst und wie viel Zeit du für andere benötigst, um gesund und ausgeglichen zu bleiben.

Wie können hochsensible Menschen mehr Selbstfürsorge betreiben?

Hier sind 16 Tipps zur Selbstfürsorge für hochsensible Menschen.

1. Natur

Unternimm Spaziergänge in der Natur und besuchen sie regelmäßig, um dein System zu reinigen, Klarheit zu gewinnen, dich wieder mit dir selbst zu verbinden und zentriert und erfrischt zu werden. Ich zum Beispiel gehe fast jeden Tag raus. So befreie ich meinen Geist und öffne meine Kreativität. Warum nicht jeden Tag einen Spaziergang machen? Es muss nicht jedes Mal endlos lange dauern, wenn du in die Natur hinausgehst!

2. Lebensmittel

Ernähre dich von nährstoffreichen und vollwertigen, echten Lebensmittel (wenn möglich biologisch). Dein Körper braucht gesunde Nahrung, um deinen subtilen Körper zu unterstützen und ausgeglichen zu bleiben.

3. Meditation

Meditation hilft, das Nervensystem und unseren Geist zu beruhigen. Es reinigt, stärkt und hilft, sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.

4. Emotionale Entgiftung

Meditation, Yoga und Atembewusstsein helfen, unsere Emotionen durch unseren Körper zu bewegen, ohne in emotionalen Mustern stecken zu bleiben. Es hilft, sie zu spüren, sie im gegenwärtigen Moment zu leben und unser eigener Beobachter unseres Prozesses zu werden. Bringe deine Emotionen ins Gleichgewicht. Denn je mehr du deine Gefühle spürst, desto mehr bist du emotional verfügbar, präsent und zentriert.

5. Schlaf

Hol dir genug Schlaf. Du benötigst vielleicht mehr Schlaf als andere, weil dein Nervensystem ständig eingeschaltet ist und du dich schneller emotional erschöpft fühlst. Daher ist der Schlaf entscheidend, um das Nervensystem zu revitalisieren, Stress abzubauen und die Seele wieder aufzuladen. Bevor du ins Bett gehst, kannst du den Tag mit einer Routine abschließen, bei der du einen „Gute Nacht“ oder Lavendel und Rosenblätter Tee trinkst. Dieser riecht nicht nur herrlich, sondern schmeckt auch köstlich.

6. Lesen

Verliere dich in einem guten Buch und lass dich mitreißen. Die Kraft eines guten Buches entfernt dich für eine Weile von der Realität und hilft beim Aufladen.

7. Bittersalzbad

Nimm regelmäßig ein Bittersalzbad. Dekoriere die Umgebung mit einigen Kerzen und füge einige schöne, duftende und entspannende ätherische Öle wie Lavendel, Weihrauch, Geranie hinzu. Kontaktiere mich gerne, wenn du mehr über ätherische Öle in medizinischer Qualität erfahren möchtest und wie du sie für mehr Gesundheit und Wohlbefinden verwenden kannst.

8. Schreiben

Das Schreiben hilft, sich selbst, andere und die Welt zu verstehen. Es ist eine Option, deine Gefühle zu erkennen und auch anzuerkennen. So kannst du dich mit dir selbst, anderen und der Welt verbinden. Mir hilft es durch unangenehme Emotionen zu navigieren, negative Emotionen freizusetzen und sie einfach durch mich hindurch zu lassen. Dadurch fühle ich mich wieder lebendig und aufgeladen.

9. Sensibilisierung für die Atmung

Lerne, wie man bewusst atmet, sich konzentriert und meditiert. Höre auf die Empfindungen deines Körpers und deine Atmung. Achte auf dich selbst und atme mit Bewusstsein ein und aus.

10. Musik

Höre  Musik. Es ist eine Quelle der Heilung und des Wohlbefindens. Es ist bewiesen, dass Musik Angst abbauen und Schmerzen lindern kann.

11. Gesunde Grenzen setzen

Entferne dich von toxischen Personen und Situationen. Früher achtete ich viel zu oft darauf, anderen zu gefallen und vergaß mich dabei selbst. Besonders, wenn ich mich nicht stark fühlte, was für Harmonie liebende HSPs nicht ungewöhnlich ist. Es gab Zeiten, in denen ich mit Menschen unterwegs war, auch wenn sie sehr negativ belastet, toxisch und nicht bereichernd waren. Ich lerne heute immer noch, meine Grenzen gesund zu setzen, um Menschen nicht über mich hinweggehen zu lassen und mich von toxischen Menschen und Situationen zu entfernen. Jedes Mal, wenn ich das tue, fühle ich mich frei und sehe es als einen Akt der Selbstfürsorge!

12. Sport und Bewegung

Ich liebe es, meinen Körper zu bewegen und zu trainieren. Körperbewusstsein und häufige Bewegung sind für mich eine Notwendigkeit. Ich bin wahrscheinlich eine der wenigen Menschen, die sagen können, dass ich das Training liebe. Das Trainieren ist Teil meiner Ich-Zeit und Auszeit. Ich trainiere nicht immer hart – manchmal sind es nur ein paar Minuten Hausaufgaben. An anderen Tagen ist es Yoga, Schwimmen, Wandern…….

13. Pause von Social Media

Soziale Medien können manchmal zu negativen Gefühlen führen – das Leben der anderen zu beobachten, traurige oder erschreckende Nachrichten zu lesen… Eine Social Media Entgiftung kann eine andere Form der Selbstfürsorge sein!

14. Authentizität

Lebe eine Authentizität und sei dir selbst treu. Achte auf deine Kernwerte und ehre sie. Suche nicht nach der Zustimmung anderer, sondern finde sie in dir selbst. Hör auf, anderen gefallen zu wollen und akzeptiere dich selbst als das, was du bist! Sei nicht perfekt und liebe dich selbst in deiner Unvollkommenheit!

Tue, was für dich funktioniert, was dir wichtig ist, wofür du Leidenschaft aufbringst und was dir Spaß macht. Gönne dir Geduld, Mitgefühl, Vergebung, Liebe und Freundlichkeit. Mache Gebrauch von dem Mantra Frieden, Harmonie, Lachen und Liebe.

15. Tägliche Routinen und Rituale

Gestalte deine täglichen Rituale und Routinen. Ich liebe es, meinen Tag mit einem Morgenritual zu beginnen, wie z.B. der Anwendung von ätherischen Ölen in therapeutischer Qualität, Yoga, Meditation und Atembewusstsein, einem kraftvollen, gesunden Frühstück und Guten Morgen Tee oder Pilzkaffee, einem 6-minütigen Dankbarkeitsschreiben…. Für mich ist es das Beste, meinen Tag mit einem Ritual zu beenden, wie zum Beispiel dem Beobachten eines Sonnenuntergangs, eines Verzeihungsrituals, Dankbarkeit, Reflektion oder einem Diffusor für ätherische Öle… Es gibt viele Ideen für Rituale und Routinen. Finde deine Rituale, die dich jeden Tag gründen und zentrieren.

16. Austausch über Selbstfürsorge mit anderen HSPs

Es ist ein Geschenk, Menschen zu finden, die deine Bedürfnisse verstehen, betonen und unterstützen können! Besonders für HSPs, die sich wegen ihrer Sensibilität und einzigartigen Art, die Welt zu betrachten, unverstanden fühlen können.

Hast du irgendwelche Lieblingstipps und -praktiken zur Selbsthilfe? Teile sie doch mit uns in den Kommentaren unter diesem Post!

Neben naturheilkundlicher Beratung, Yoga & Meditation und funktioneller Ernährungsberatung biete ich auch verschiedene Arten von Coaching-Programmen an. Wenn du bereit bist, deinen Lebensstil zu ändern und Unterstützung benötigst, um deine Gaben und Schwachstellen, deine Stärken und Schwächen als HSP und/oder Empath zu erforschen, um von einem Ort jenseits des Gefühls der Überforderung, des Stresses oder der Erschöpfung zu gedeihen, kontaktiere mich und wir können eine Beratung vereinbaren.

Pass auf dich auf,

Annabelle


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