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Warum ein Mangel an gesunden Grenzen im Burnout endet?



Fällt es Dir schwer, in Deinem Privatleben oder bei der Arbeit Grenzen zu setzen?


Wir alle haben Grenzen, aber nicht jeder ist sich ihrer bewusst.


Burnout ist ein Zeichen dafür, dass Du unter ungesunden Grenzen leidest.


Häufig haben Frauen, hochsensible Menschen und Empathen*innen mit Grenzen setzen zu kämpfen. Auch Menschen mit Tendenzen zum Perfektionismus oder zu People Pleasing. Und im beruflichen Kontext ist das Thema Grenzen setzen wichtig für Menschen, die andere Menschen betreuen/behandeln/unterstützen, wie z.B. Coaches, Therapeuten, Berater, Ärzte, medizinisches Fachpersonal, Yogalehrer, Lehrer, Sozialarbeiter


Heute möchte ich über Grenzen setzen sprechen - gesunde Grenzen!


Ich habe in den letzten Wochen auf Social Media einige Beiträge zum Thema Grenzen setzen geteilt.


Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen und ist aus meiner Sicht essentiell in der heutigen Welt. Social Media, Home Office, die intensiven Veränderungen in der Welt in den letzten drei Jahren - all das sind Umstände, die unser Bewusstsein für Grenzen und die Praxis der Abgrenzung herausgefordert haben.


Warum ist es wichtig, gesunde Grenzen zu haben?



Eine einfache und kurze Antwort:



Weil Beispiele wie Burnout, Depression, ständiges Mitfühlen mit anderen, Angst, Vitalitätsverlust, Körpersymptome wie Nacken- oder Rückenverspannungen das Ergebnis eines Mangels an gesunden Grenzen sein können.


Gesunde Grenzen sind die Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden.


Mehr als 70 % der erwachsenen Arbeitnehmer in den USA geben an, sich bei der Arbeit "angespannt oder gestresst" zu fühlen, und etwa 3 von 5 sagen, dass sich dieser Stress negativ auf ihren Arbeitstag auswirkt, so die American Psychology Association (APA, 2021).


Zu viel Arbeit, Überforderung, unangemessener und übermäßiger Gebrauch unserer fünf Sinne, unerfüllte Wünsche, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Schlafmangel oder Schlafstörungen ... das sind einige Faktoren und Ursachen, die dazu führen, dass wir uns gestresst und ausgebrannt fühlen und letztendlich unsere Vitalität verlieren.



Burnout wird oft mit dem Arbeitsplatz in Verbindung gebracht, tritt aber auch bei Eltern, Pflegern*innen, Therapeuten*innen, Coaches, Lehrern*innen, Yogalehrern*innen, medizinischen Fachkräften aller Art auf ....


Burnout betrifft oft hochsensible Menschen und Empathen*innen.


Burnout ist eine Anhäufung von stressbedingten Beschwerden und mangelnder gesunder Grenzsetzung.


In meinem früheren Beruf als Osteopathin und Heilpraktikerin und in meinem jetzigen Beruf als Ganzheitlicher Gesundheitscoach und Ayurveda-Gesundheitsberaterin und Psychologiestudentin bin ich mit dem Thema Burnout und Grenzen immer wieder und auf unterschiedlichste Weise in Berührung gekommen.


Heute möchte ich Dir einen kleinen Einblick in mein persönliches Leben geben und meine Reflexion zu den Auswirkungen von ungesunden Grenzen mit Dir teilen.


In meiner persönlichen Lebenserfahrung als hochsensible Frau und Empathin ist das Thema Grenzen wie ein Puzzle.


Im Laufe der Jahre fügten sich die Puzzleteile zusammen und ergaben für mich mehr und mehr Sinn.


Wenn ich zurückdenke, war ein Überwiegen an schwachen Grenzen oder zu rigiden Grenzen oft die Quelle von Liebeskummer,Herzschmerz, Frustrationen, Rückschlägen, Verspannungen und Schmerzen in meinem Körper sowie von Erschöpfungszuständen und Stress.


Unser Körper und unser Geist wissen, wenn wir zu viel haben.


Leider versäumen wir es oft, tief in uns hineinzuhören und kämpfen gegen die Zeichen und Botschaften unseres Körpers an. Die Zeichen und Botschaften unseres Körpers und unseres Geistes sind Zeichen, die Aufmerksamkeit verlangen und sagen: "Hey, etwas in deinem jetzigen Leben funktioniert nicht so, wie es früher funktionierte. Es muss sich etwas ändern - eine Änderung der Gewohnheiten ist notwendig".


Frage Dich: Was brauche ich? Frage Deinen Körper - was brauchst Du? Und dann höre genau hin!


Wir alle haben Stress, ABER wir alle reagieren unterschiedlich darauf. Laut Ayurveda unterscheidet sich die Art und Weise, wie wir mit Stress, Ärger, körperlichen Herausforderungen und psychischen Belastungen umgehen, von der individuellen Körper-Geist-Konstitution zu Körper-Geist-Konstitution.


Es ist lebensverändernd, auf einer tieferen Ebene zu entdecken, wie die Grenzen in den verschiedenen Bereichen des Lebens aussehen. Es ist erweckend, die verschiedenen Lebensbereiche zu erkennen, in denen Du schwache Grenzen, starre Grenzen oder flexible Grenzen hast. Es ist ermutigend, zu erforschen und zu lernen, wie wir gesunde Grenzen setzen können.


Unabhängig davon, in welchem Bereich Deines Lebens Du Dich überfordert, gestresst oder vielleicht ausgebrannt fühlst, gibt es Schritte, mit denen Du Dich besser fühlen kannst und verhindern kannst, dass es sich wiederholt.


4 Tipps, um sich vor geistiger und körperlicher Erschöpfung und Instabilität zu schützen:


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


Tipp #1 - Vorteil von Gesunden Grenzen?


Gesunde Grenzen verbessern unsere Gesundheit und Wohlsein.

Gesunde Grenzen verbessern unsere Beziehungen.

Gesunde Grenzen verbessern unsere Selbstachtung


Pausiere hier und nimm Dir etwas Zeit darüber zu reflektieren wer in Deinem Leben hat Deine Grenzen beeinflusst?


Tipp #2 - Was brauchst Du

Uns auf unseren Körper und unsere Bedürfnisse einzustellen, ist ein Weg, das Bewusstsein zu schärfen. Wir müssen unser Bewusstsein schärfen, wenn es darum geht, gesunde Grenzziehungen zu lernen.

Du kannst damit beginnen, dich selbst und deinen geistigen und körperlichen Zustand aufmerksam zu beobachten und nach deinen individuellen Bedürfnissen zu leben.

Frage dich jeden Tag, was brauche ich?

Dann lausche nach innen und höre zu und schenke Dir, wenn möglich, was Du brauchst.


Tip #3 - Nimm Dir Zeit für Dich und Deine 5 Sinne

Übermäßiger oder missbräuchlicher Gebrauch unserer fünf Sinne ist heutzutage weit verbreitet und die Hauptursache für die Entstehung von Krankheiten. Das liegt daran, dass wir es versäumen, uns selbst gegenüber gesunde Grenzen zu setzen, indem wir nicht auf einen maßvollen Gebrauch unserer Sinne achten.


Beispiele, um Deinen Sinnen eine Pause zu gönnen:


* Mache Bildschirmpausen - stehe einfach auf und bewege deinen Körper ein wenig.

* Alle drei Stunden 5 tiefe Atemzüge nehmen.

*Hör dir beruhigende Musik an.

* Nimm wahr, wie du dich hier und jetzt fühlst und wiederhole dies mehrmals am Tag

* Achte auf den Geschmack dessen, was du gerade isst. Wie schmeckt es?


Tip #4 - Warum ist es so schwer gesunde Grenzen zu setzen?


Niemand hat uns beigebracht, wie man Grenzen setzt. Wir wurden nicht ermutigt, gesunde Grenzen zu setzen. Das ist für uns oft ein ungewohntes Terrain.


Deshalb empfehle ich Dir, Dich über Grenzen zu informieren und zunächst mit einem Fachmann die Grundlage dafür zu schaffen. Das ist vielleicht nicht das, was Du hören willst, aber ich bin sehr offen zu Dir und rate Dir, Dich an einen Fachmann zu wenden, um an Deinen Grenzen zu arbeiten. Das Thema Grenzen ist so komplex und kann alle möglichen Gefühle auslösen.


Selbsthilfebücher, Artikel, das Anschauen von Videos auf Instagram, TikTok oder Youtube sind alle großartig, reichen aber vielleicht nicht aus, und um wieder transparent zu sein, stelle ich oft die Qualität der geteilten Inhalte in Frage.


Es ist wie beim Bau eines Hauses - man möchte mit einem soliden Fundament beginnen.


Abschliessender Gedanke


Grenzen zu setzen ist sowohl eine Herausforderung als auch eine Ermutigung.


Manchmal brauchen wir einfach einen Profi, der uns auf einer tieferen Reise der Transformation unterstützt und uns zur Rechenschaft zieht, uns feiert und uns auf dieser tiefgreifenden Reise der Grenzfragen anerkennt


Ich biete 1:1 maßgeschneiderte Coaching-Pakete an - 3 Sitzungen


Bitte melde dich, wenn du Unterstützung brauchst und sende mir gerne eine E-Mail an ab@annabelle-breuer.com Ich werde dann gerne mehr Informationen zu dem Paket teilen..


Herzliche Grüße,

Annabelle

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